Mindestlohn

Im Maler- und Lackierhandwerk gibt es einen Mindestlohn, der gesetzlich im Tarifvertrag verankert ist. Der Mindestlohn ist abhängig vom Bundesland sowie dem Berufsstand des Arbeiters. Die gültige Verordnung des Mindestlohns ist die Die "Achte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Maler- und Lackiererhandwerk". Diese ist seit dem 21. März 2014 in Kraft.


Mindestlöhne im Maler- und Lackierhandwerk

Gesetzliche Mindestlöhne sind allgemeinverbindlich. Das bedeutet, dass bedeutet, dass diese Löhne bundesweit für alle Maler und Lackierer gelten - auch für Betriebe und Beschäftigte, die nicht tariflich gebunden sind. In der neuesten Verordnung gelten als Mindestlöhne für Betriebe dieser Branche Gehälter für ihre Angestellten über den bundesweit geltendem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 €. Die achte Verordnung des neuen Tarifsvertrags gilt ab dem 1. Mai bis zum 30. April 2017.

  • Ungelernte Arbeiter erhalten seit dem 01.05.2016 bundesweit 10,10 € die Stunde (vorher 10,00 €).
  • Gelernte Arbeiter erhalten seit dem 01.05.2016 13,10 € (West), 12,90 € (Berlin) und 11,30 € (Ost).

Die Mindestlöhne gelten auch für Arbeitgeber mit Sitz im Ausland, wenn diese ihre Beschäftigten nach Deutschland entsenden.

Achte Verordnung des Mindestlohns

ausgenommen sind Schüler, Auszubildende, Praktikanten oder gewerbefremdes Hilfspersonal
Gültigkeit West Berlin Ost
01.08.2014 bis 30.04.2015 12,50 € 12,30 € 10,50 €
01.05.2015 bis 30.04.2016 12,80 € 12,60 € 10,90 €
01.05.2016 bis 30.04.2017 13,10 € 12,90 € 11,30 €