Gute Firmen zeichnen sich aus

© Hofschlaeger / pixelio.de

Besonders in Zeiten großen Wettbewerbs ist es für Firmen oft nicht einfach, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Auf der anderen Seite kann es für Kunden schwierig sein, genau das passende Unternehmen für ihr Projekt zu finden und dann auch noch Vertrauen darin zu haben, dass die Arbeit ordentlich und zufriedenstellend erledigt wird. Sowohl für Betriebe wie für deren Kunden bieten da offizielle Zertifikate eine Möglichkeit, sich sowohl gegen Mitbewerber abzugrenzen wie Vertrauen in die Leistungen zu schaffen.

Das Fair Company-Siegel

Die Initiative von Fair Company richtet sich in erster Linie an junge Menschen, die ein Praktikum machen wollen. Die daran teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich, sechs Regeln im Umgang mit ihren Praktikanten einzuhalten und ihnen dadurch ein gutes und faires Arbeitsklima zu schaffen. Im Vordergrund der Initiative steht die sinnvolle Beschäftigung der Praktikanten. Dabei sollen die Arbeiten immer der beruflichen Orientierung dienen und es müssen klar definierte Aufgaben und Ziele feststehen. Darüber hinaus umfasst das Regelwerk Angaben zur Höchstdauer der Einstellung sowie einer fairen Bezahlung.

Auszeichnung „Familienfreundlicher Arbeitgeber“

Das Siegel des „Familienfreundlichen Arbeitgebers“ wird von der Bertelsmann Stiftung herausgegeben und kann in einem mehrmonatigen Verfahren erworben werden. Dabei werden verschiedene Kriterien durch persönliche Gespräche und Fragebögen untersucht, beispielsweise Bereiche der Unternehmens- und Führungskultur, Unterstützungsangebote und das Feld der Arbeitsorganisation. Dabei können Unternehmen in jeder Größe und mit jeder Rechtsform die Auszeichnung erwerben. Die Kosten für dieses Siegel beginnen bei Unternehmen mit bis zu 10 Personen bei knapp 1000 Euro und steigern sich bis auf über 12.000 Euro.

Der DEKRA Award

Jedes Jahr verleiht die Prüfgesellschaft DEKRA einen Award für führende Unternehmen, die sich mit herausragenden Leistungen hervorgetan haben. Dabei bleiben die Prüfkategorien jedes Jahr die gleichen: Umwelt, Gesundheit und Sicherheit. In der ersten Kategorie kommt es den Testern vor allem darauf an, dass die hergestellten Produkte schadstofffrei sind und den gängigen Grenzwerten entsprechen. Der Bereich Gesundheit zielt auf das Wohlergehen der in einem Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer ab. Wie hoch ist das Stresslevel, wie werden Dienstreisen verbucht und wie sieht es mit der Erreichbarkeit am Wochenende aus? In der letzten Kategorie Sicherheit geht es vorrangig um die Integration ausländischer Mitarbeiter. Dabei wird überprüft, welche Integrationsmaßnahmen angeboten werden und wie das Unternehmen diese Mitarbeiter fachlich schult.

Die Anregung für diesen Beitrag kam beim Besuch der STOPA-Website, die dort ihre Mitgliedschaft in der Fair Company-Initiative ausweisen.